Das Wochenende steht vor der Tür und der wochenendliche Einkauf steht an. Endlich habe ich Zeit in aller Ruhe all das einzukaufen, was ich für das Wochenende und die nächste Woche brauche. Obst, Gemüse, Getränke, Teigwaren etc.

Während ich dann so einkaufen gehe und durch die Gänge schlendere, sehe ich das gewohnte Bild: Eingepacktes Gemüse, doppelt und dreifach verpackte Kekse und Obst aus der ganzen Welt. Hm, so richtig super ist das ja nicht. Und so richtig Spaß macht so einkaufen auch nicht. Das muss doch irgendwie besser gehen. Nachhaltiger und mit mehr Spaß.

Klar, geht das. Eine einfache Faustformel für den nachhaltigen Einkauf ist, keine Verpackung ist die beste Verpackung. Wenn du also Lebensmittel findest, die weniger verpackt sind, ist das besser als diejenigen, die um jedes einzelne Teilchen zwei Verpackungen haben. Da spielt es auch keine große Rolle, ob du dich für Papier oder Plastik entscheidest. Wichtig ist am Ende nur, es in die richtige Tonne zu werfen.

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Die zweite einfache, wie wichtige Faustformel für den nachhaltigen Einkauf ist, besser Mehrweg als Einweg. Das trifft sowohl auf Essens- wie auch auf Getränkeverpackungen zu. D.h. wenn es die Möglichkeit gibt den Kakao in einem Glas zu kaufen, das du später als Vase benutzen oder auch im Laden zurückgeben kannst, dann ist das besser als das Einweg-Pendant. Lebensverlängerte Maßnahmen sind erwünscht. Auch bei Flaschen lohnt es sich immer zur Mehrweg-Variante zu greifen. Es gibt Studien, die besagen, dass unter den Mehrweg-Optionen, die PET-Flasche, die nachhaltigere Alternative zur Mehrweg-Glasflaschen sei. Dabei kann die PET-Flasche vorallem mit ihrem Gewicht punkten. Die schwergewichtige Glasflasche verursacht einen größeren CO2-Ausstoß beim Transport. Und der fällt, besonders bei langen Strecken, negativ ins Gewicht. Und das führt mich auch schon zu meiner dritten Faustformel – Regionalität geht vor. Je weniger Transport desto besser. Ein Getränk muss nicht schon hunderte von Kilometern zurück gelegt haben, um im Kühlschrank des Verbrauchers zu landen. Nein, ganz im Gegenteil durch einen regionalen Getränkeeinkauf konsumiert man ganz automatisch nachhaltig und unterstützt auch gleichzeitig noch die regionale Wirtschaft. Was will man also mehr.

Und aus diesem Grund gönne ich mir jetzt auch erst mal ein Glas Leitungswasser. Verpackungsfrei, aus einem Mehrwegglas und frisch aus der Region. Prost!

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